Zum Artikel springen
News
Junge Filmszene im BJF

5.7.18

Screening und Werktstattgespräch mit der Regisseurin Ivette Löcker

WAS UNS BINDET
WAS UNS BINDET

WAS UNS BINDET

Österreich 2017, Dokumentarfilm, 102 min, OmeU
Regie und Buch Ivette Löcker

Gerade als ich geglaubt habe, endlich mit meinen Gefühlen für meine Eltern und meine Herkunft im Reinen zu sein, vererbt mein Vater mir und meiner Schwester sein altes, baufälliges Bauernhaus. Das Erbe aus Stein soll uns wieder an jenen Ort in den Salzburger Bergen binden, in dem wir aufgewachsen sind und in dem meine Eltern immer noch leben. Ich leide unter Atemnot. Ich merke: Die Auseinandersetzung mit meiner Familie hat nicht aufgehört. Mit meiner Rückkehr beginnt ein neuer Blick auf meine Eltern.

«Niemals – und ich verwende dieses Wort jetzt bold, im Sinne von gewagt und fettgedruckt, – habe ich einen ergreifenderen Dokumentarfilm zum Thema Familie gesehen, als Ivette Löckers WAS UNS BINDET» Alexandra Zawia

Ivette Löcker ist in St. Michael i. Lg./Salzburg aufgewachsen. Studium der Slawistik (Russisch), Osteuropäische Geschichte und Soziologie an der Universität Wien. Seit 1997 Arbeit als Regieassistentin, Rechercheurin und Produktionsleiterin bei verschiedenen Dokumentarfilmen, u.a. Pripyat (1999) von Nikolaus Geyrhalter und Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? (2002) von Gerhard B. Friedl. Im Jahr 2000 Umzug nach Berlin. Seit 2006 Filme unter eigener Regie.

Mittwoch, 11.07.
19 Uhr
filmArche, Foyer
Lahnstr. 25

www.ivetteloecker.com/

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend