Zum Artikel springen
News
Junge Filmszene im BJF

20.12.18

Umfrage zum 49. Jugendwettbewerb zeigt: Deutschlands Jugend ist musikalisch


Musik ist weitaus mehr als ein angenehmer Zeitvertreib. Sie bietet einen positiven Ausgleich zum Alltagsstress, dient als Ventil für Gefühle und entführt Zuhörer wie auch Musiker oft in eine andere Welt. Welchen Stellenwert Musik bei Jugendlichen in Deutschland hat, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage von Kantar Emnid, die der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) anlässlich unseres Kooperationspartners, dem 49. Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ zum Thema „Musik bewegt“, in Auftrag gegeben hat. Demnach machen 49 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen in ihrer Freizeit selbst Musik. Zehn Prozent musizieren sogar täglich, weitere 14 Prozent mehrmals pro Woche und zwölf Prozent einmal wöchentlich. Auf die Frage, welche Rolle Musik in ihrem Leben spielt, gaben 52 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, dass sie ein täglicher Begleiter für sie sei; 38 Prozent können sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Lediglich für acht Prozent spielt Musik keine große Rolle und nur ein Prozent gab an, dass ihnen Musik gar nicht wichtig sei.

Musik hören wie auch Musik machen zählen seit jeher zu beliebten Hobbys der Deutschen. Warum? 39 Prozent der jungen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger sagten, sie können dabei abschalten. Interessanter Unterschied: Betrachtet man nur die Antworten der männlichen Befragten, bestätigten dies mit 48 Prozent sogar fast die Hälfte, bei den Mädchen und jungen Frauen waren es 30 Prozent. Die weiblichen Befragten können mit Musik vor allem Gefühle verarbeiten oder ausleben (38 Prozent), hier sind es bei den Jungen und Männern nur 16 Prozent. Dass Musik Inspiration und Ansporn sein kann, da sind sich die Geschlechter mit 24 Prozent (Männer) und 22 Prozent (Frauen) zu fast gleichen Teilen einig. Die Identifikation mit Songtexten (fünf Prozent) oder Interpreten (zwei Prozent) spielt für die Befragten dagegen eine untergeordnete Rolle.

Noch bis zum 22. Februar 2019 können Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, am 49. Jugendwettbewerb zum Thema „Musik bewegt“ teilnehmen und in Bildern und Kurzfilmen ihre Gedanken und Emotionen künstlerisch zum Ausdruck bringen. Die Teilnahmeunterlagen sind bei den veranstaltenden Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort erhältlich, wo die Beiträge auch eingereicht werden können. Kurzfilme können zusätzlich auf das Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen werden. Prominent unterstützt wird der Jugendwettbewerb in diesem Jahr von Schirmherr Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, und Jazz-Saxophonistin, Querflötistin und Komponistin Anna-Lena Schnabel.

Daten der Umfrage
Befragt wurden 501 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter von 14 bis 20 Jahren im Zeitraum von Anfang Oktober bis Mitte November 2018. Durchgeführt wurde die Umfrage anlässlich des 49. Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ im Auftrag des BVR vom Institut Kantar Emnid.

www.jugendcreativ.de

E-mail:

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend