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Workshops
Junge Filmszene im BJF

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Sweet 16 - Analogue Film Camp

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
01.08.2022 bis 06.08.2022
Einstufung: Amateurbereich, Semi-Profibereich
Anmeldeschluss: 06.06.2022
Referent*in: Ute Aurand, Juan David González Monroy

Sweet 16 - Analogue Film CampBeschreibung:
In diesem praktischen Workshop lernen die internationalen Teilnehmer*innen die Grundlagen des analogen Filmemachens mit 16mm-Film. Der Schwerpunkt liegt auf dem künstlerischen Experimentieren mit dem Material und alternativen Formen des Filmemachens.

Zu diesem Zweck erlernt jede*r Teilnehmer*in den Umgang mit einer Bolex-Kamera, dreht eine Rolle 16-mm-Film und entwickelt diese von Hand. Die fertigen Filme werden geschnitten und am Ende des Workshops auf großer Leinwand präsentiert.

In diesem Workshop liegt der Schwerpunkt auf dem visuellen Ausdruck und der Erkundung durch das Medium Analogfilm. Die Bilder selbst sind die Hauptprotagonisten und die technischen Merkmale der Kamera und die Qualitäten des 16mm-Films werden Quelle der Inspiration sein. Dafür sind Fokus und Konzentration erforderlich, welches die Teilnehmer*innen üben werden.

Die erfahrenen und international anerkannten Filmemacher*innen Ute Aurand und Juan David González Monroy werden die Teilnehmer*innen durch diesen Prozess der Nutzung von 16mm-Film als künstlerisches Medium führen.

Der Workshop beginnt mit einem theoretischen Teil, in dem die Grundlagen des analogen Filmemachens erläutert werden. Danach gibt es eine Einführung in die 16mm Bolex-Kamera und ihre vielfältigen Funktionen, wobei der Schwerpunkt auf der Nutzung der Kamera als kreatives Instrument liegt. Anschließend werden von den Kursleiter*innen ausgewählte Filme gezeigt, die die besonderen Qualitäten des 16-mm-Films hervorheben und sein Ausdruckspotenzial verdeutlichen.

Anschließend werden die Teilnehmer*innen in der Gruppe Filmrollen im "Kettenfilm"-Format drehen. Jedes Gruppenmitglied macht eine einzelne Aufnahme und gibt die Kamera weiter, bis die Rolle fertig ist. Auf diese Weise bekommt jede*r Teilnehmer*in ein Gefühl für die Kamera und ein Gespür für ihre Möglichkeiten in Bezug auf seine eigenen kreativen Interessen. Anschließend erlernt die Gruppe die Grundlagen der Handentwicklung und entwickelt gemeinsam den Kettenfilm.

Schließlich werden die Teilnehmer*innen in der zweiten Übung all ihr vorheriges Wissen in die Praxis umsetzen, indem sie eine Rolle 16mm-Schwarzweißfilm aufnehmen und entwickeln. In Dreiergruppen wird der Film gedreht, entwickelt, gescannt und bearbeitet, so dass jede*r Teilnehmer*in seinen eigenen digital bearbeiteten Film produziert. Die fertigen Filme werden vor der Klasse projiziert und es wird Zeit für Diskussionen und Feedback geben.

Internet: www.filmuniversitaet.de/studium/studienangebot/filmuni-summer-school/sweet-16-analogue-film-camp

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Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend