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Junge Filmszene im BJF

26.9.19

Bundesverdienstkreuz für hervorragende Leistung

ilmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer mit dem Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Manuel Pretzl (Foto: Michael Nagy/Presseamt München)
ilmwerkstatt-Vorstand Martin Blankemeyer mit dem Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Manuel Pretzl (Foto: Michael Nagy/Presseamt München)

Die Junge Filmszene gratuliert Martin Blankmeyer, ehemaliger Werkstattteilnehmer und Worshopleiter bei der diesjährigen Werkstatt, ganz herzlich zum Bundesverdienstkreuz.

Die Münchener Filmwerkstatt berichtet voller Stolz:
Es ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Daher sind wir sehr stolz, dass unser Vorstand Martin Blankemeyer nach der Auszeichnung "München leuchtet" im Februar nun mit dieser außerordentlichen Ehrung bedacht wurde. Mit seinen
Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst.

In seiner Laudatio stellte Bürgermeister Manuel Pretzl stellvertretend für den Bundespräsidenten das beispiellose Engagement unseres Vorstandes Martin Blankemeyer für die Förderung von Nachwuchs-Filmschaffenden hervor. Insbesondere durch die Arbeit in unserem Verein "Münchner Filmwerkstatt", den Martin 1995 mitbegründet hat und den er seither als Vorstand führt, hat er große Verdienste bei der beruflichen Erst- sowie Weiterbildung erworben - und das nicht nur in München, sondern bayernweit.

Ebenso wurde in der Laudatio der Aufbau unseres umfassenden Lehrgangs- und Seminarprogramms erwähnt, welches es in München so vorher nicht gab und heute interessierte Filmschaffende aus ganz Bayern, aber auch darüber hinaus anzieht. Dazu Martin Blankemeyer:
"Die klassische Aufgabenteilung - der Staat leistet die Erstausbildung, Weiterbildung ist Privatsache bzw. Sache der Wirtschaft - funktioniert in der Filmbranche nicht. Die meisten Firmen sind zu klein und die Dauer der Projekte zu kurz, als dass Produktionsfirmen ausbilden oder in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren würden. Deshalb haben wir vor über zehn Jahren das Weiterbildungsangebot der Filmwerkstatt auf die Beine gestellt - als Selbsthilfeeinrichung der Filmschaffenden und der Filmbranche. Natürlich schmerzt es, dass sich die öffentliche Hand hier nicht auch finanziell engagiert - aber die Wahrnehmung und Anerkennung, die dieses Engagement nun durch ein Bundesverdienstkreuz erfährt, ist eine schöne und wichtige Bestätigung. Ich danke dem Bundespräsidenten für diese Auszeichnung - und dem bayerischen Ministerpräsidenten, dass er mich vorgeschlagen hat.“

Besonders hervorgehoben wurde zudem Martins Engagement in der Produktion von Nachwuchsfilmen durch die Münchner Filmwerkstatt, beispielsweise bei "Der Rote Punkt", großer Gewinner des Förderpreises Deutscher Film bei den Hofer Filmtagen 2008. Weiter wird in der Würdigung des Bundespräsidenten erwähnt, dass es Martin Blankemeyer gelungen ist, die Münchner Filmwerkstatt als einen wichtigen Pfeiler der Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden im süddeutschen Raum zu etablieren.

Die Aushändigung des Verdienstordens im Namen des Bundespräsidenten hat am Mittwoch, den 18.9.2019 im Münchner Rathaus, der Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Manuel Pretzl, übernommen.

www.muenchner-filmwerkstatt.de/2018/04/filme-machen-ohne-geld-workshops-mit-filmwerkstatt-vorstand-martin-blankemeyer/

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