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News
Junge Filmszene im BJF

3.12.20

Deutscher Nachwuchs-Drehbuchpreis 2020 vergeben


Malte Thomsen und Beke Rienitz wurden am Abend des 28. November mit dem Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis 2020 geehrt. Die Preisverleihung fand im Rahmen des ersten up-and-coming-Drehbuchfestivals als Online-Event statt. Für die Auszeichnung hatten sich 231 junge Talente aus ganz Deutschland beworben.

Die Gewinner*innen des Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreises 2020 stehen fest: Die Auszeichnung, die im Rahmen des ersten up-and-coming-Drehbuchfestivals verliehen wurde, ging an Beke Rienitz, Studentin an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und ihr Animationsfilm-Skript KEINE WAHL
sowie an Malte Thomsen aus Hamburg und sein Spielfilm-Drehbuch DRY COUNTRY.

Insgesamt 231 junge Talente aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für den Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis 2020 beworben. Die Auszeichnung stellt Ideenfindung, Stoffentwicklung und Schreibkompetenz junger Talente in den Fokus und würdigt gezielt deren kreative Leistungen. Sie ist mit einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestifteten Preisgeld in Höhe von je 2.000 Euro sowie einer Autoren-Patenschaft verbunden. Die diesjährigen Patenschaften übernehmen Heide Schwochow und Toks Körner. Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) stiftet zudem je eine einjährige Junior-Mitgliedschaft.

Über die Vergabe der Preise entschied eine Fachjury; dieser gehörten Melanie Waelde, Dieu Hao Do und Gabriele Graf an.
Finale beim Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis 2020! Bevor die Auszeichnung am Abend des 28. November verliehen wurde, hauchten die Synchronsprecher*innen Timmo Niesner, Ranja Bonalana, Sarah Riedel, Tobias Kluckert, Leonhard Mahlich und Carolina Vera den sechs nominierten Skripten in einer Drehbuch-Lesung Leben ein.

Im Anschluss an die Lesung gab die Jury die diesjährigen Gewinner*innen bekannt. In diesen für alle schwierigen Zeiten zeige die Resonanz auf den Drehbuch-Wettbewerb, dass Menschen nicht nur konsumieren, sondern produzieren wollen, so Jurorin Gabriele Graf in ihrer Vorrede zur Preisvergabe. Alle Nominierten „beziehen Stellung zu den Bedingungen, in denen wir als Gesellschaft leben oder zu dem, was wir
in der Zukunft möglicherweise zu befürchten haben“, so Graf weiter.

drehbuchfestival.up-and-coming.de/index.php?id=1063

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