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News
Junge Filmszene im BJF

16.2.21

Teilnehmer*innen für Dokumentarfilm über Hochsensibilität gesucht


Ich denke zu viel … ich fühle mich unverstanden …

Das Medienprojekt Wuppertal sucht für einen Dokumentarfilm Menschen, die hochsensibel sind, darunter leiden oder dies als Bereicherung empfinden. Der Film soll öffentlich in einem Kino präsentiert und auf DVD und als Stream für die Aufklärungs- und Bildungsarbeit genutzt werden.

Etwa jeder fünfte in unserer Gesellschaft weist eine hohe Ausprägung der Wahrnehmungs-Verarbeitungs-Sensibilität auf. Bei diesen Hochsensiblen erreichen mehr Reize als normal die Sinne, so dass mehr Informationen vom Gehirn verarbeitet werden müssen. Für die Betroffenen bedeutet das häufig: Stress pur. Hochsensibilität, verstärkte Emotionalität, das ausufernde analoge Denken und die damit verbundene Neigung, sich zu viele Sorgen zu machen, können sich im Alltag als echte Hindernisse herausstellen.

In dem Dokumentarfilmprojekt sollen mehrere hochsensible Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts (und ihre Angehörigen) ihre Hochsensibilität reflektieren und bei ihren Erfahrungen in ihrem Alltag filmisch begleiten lassen. Hierbei soll es u.a. um folgende Themen gehen: Wie leben die betroffenen Menschen mit ihrer Hochsensibilität, was sehen, fühlen und hören sie? Wie gehen sie mit ihrem Persönlichkeitsmerkmal um? Welche Probleme und welche schönen Seiten bringt für sie ihre Hochsensibilität mit sich? Wie gehen die Betroffenen mit diesen Herausforderungen um? Wie ist der Umgang von Partner*innen und Familienangehörigen mit den Betroffenen? Was/ wer hilft den Betroffenen und ihren Angehörigen?

Die Dokumentation soll im ersten Halbjahr 2021 produziert werden.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an:

www.medienprojekt-wuppertal.de/

E-mail:

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend