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News
Junge Filmszene im BJF

3.5.21

Bundes.Festival.Film. trotz(t) Corona


Deutscher Filmemacher*innen-Nachwuchs trifft sich zum 34. Bundes.Festival.Film. erneut virtuell | ein Stück Normalität kehrt dennoch zurück: die engagierten Veranstaltungspartner sorgen am 7. Juli beim Open Air-Kino im Wuppertaler Talflimmern für die lange vermisste Kinoatomsphäre

Das Bundes.Festival.Film. bleibt seinem Motto auch im zweiten Corona-Jahr treu: Filme brauchen Publikum! Trotz weiter geltender Einschränkungen in Folge der Pandemie kehrt beim diesjährigen Festival ein wenig Normalität zurück. Denn die 40 nominierten Filme werden online und zumindest teilweise auch auf großer Leinwand vor Publikum zu sehen sein. Die Veranstalter des Bundes.Festival.Film. sorgen in Wuppertal für eine publikumswirksame und weltweit sichtbare Bühne für die besten Beiträge aus dem Deutschen Jugendfilmpreis und dem Deutschen Generationenfilmpreis. In Kooperation mit dem Medienprojekt Wuppertal und der Bergischen Universität Wuppertal, hat das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum nach 2020 also auch in diesem Jahr kreative Lösungen gefunden, um die Filme von jüngeren und älteren Filmemacher*innen zu präsentieren.

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film.: „Wir konnten zwar schon im letzten Jahr Erfahrungen mit einem hybriden Filmfestival sammeln; die Herausforderungen sind deshalb aber nicht weniger anspruchsvoll geworden. Ohne unsere Partner vor Ort, das Medienprojekt und die Universität Wuppertal mit ihren Studierenden aus dem Fachbereich „Design audiovisueller Medien“, wäre dieser enorme Kraftakt nicht gelungen. Jetzt haben wir ein Programm erarbeitet, das uns die Möglichkeit bietet, alle Festivalbeiträge online zeigen zu können. Gleichzeitig ermöglichen wir wieder ein Stück Normalität und zeigen im Nachgang des Online-Festivals ein ‚Best of‘-Programm live und vor Zuschauer*innen als Open Air beim Wuppertaler Talflimmern.“

Alle Programm-Highlights auf einen Blick (alle Angebote kostenfrei):
• Das Festival startet mit der offiziellen Eröffnungsfeier am 12. Juni ab 19:00 Uhr per Livestream (www.bundesfestival.de) aus dem Studio des Medienprojekts Wuppertal.

• Vom 13. bis 27. Juni stehen die 40 Filme, die für das Festival nominiert wurden, als On-Demand-Angebot auf der Festival-Website kostenfrei zur Verfügung.

• Am 14., 16., 17. und 20. Juni (jeweils ab 19:00 Uhr) können alle Interessierten an vier Film-Talks teilnehmen und mitdiskutieren. Alle Veranstaltungen beschäftigen sich mit aktuellen Themen der Filmarbeit und sind kostenfrei (Teilnahme über www.bundesfestival.de).

• Den Höhepunkt des Bundes.Festival.Film. 2021 markiert die Preisverleihung am 19. Juni, die ab 20:00 Uhr im Live-Stream aus dem Studio des Medienprojekts Wuppertal übertragen wird (www.bundesfestival.de). An diesem Abend werden Preise im Gesamtwert von 21.000 Euro an die Nominierten vergeben. Moderiert wird die Preisverleihung von den jungen Filmemacher*innen Lea Dinger und Horst Wegener.

Thomas Hartmann: „Neben der Preisverleihung gibt es einen zweiten echten Höhepunkt, den ich unter diesen besonderen Umständen als großen Erfolg unseres Festivals verstehe: Am 7. Juli ab 22:00 Uhr zeigen wir im Wuppertaler Open Air-Kino „Talflimmern“ ein Best-of-Programm des aktuellen Jahres und die in den letzten Wochen unter Mitwirkung unserer bundesweit nominierten Filmemacher*innen entstandene Kettenfilmserie „Stirb“. Herzlichen Dank für die wunderbare Möglichkeit, endlich wieder Filme auf der großen Leinwand und vor Publikum zeigen zu können; vielen Dank an das Talflimmern-Team und das Medienprojekt Wuppertal. Nicht nur die Filme des Festivals sind überaus kreativ, auch die Programmform hält viele Überraschungen bereit. Ich hoffe sehr, dass das der Beginn einer Rückkehr zu einer bewährten Festivalkultur ist, die nun mal nicht ohne die Filmemacher*innen, ein interessiertes Publikum und persönliche Begegnungen auskommt.“

www.bundesfestival.de/home.html

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend