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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

1 Filmen lernen

Natürlich gibt es Berge von FACHLITERATUR (siehe z.B. die Literaturdatenbank der JF), doch ist diese meistens für den Profibereich geschrieben und auf den Amateurfilm nicht immer anwendbar. Außerdem ist das Medium Buch einfach nicht anschaulich genug, um filmische Techniken zu beschreiben. Am besten dient sie als Hilfestellung bei der Analyse von Filmen und als Anregung für eigene Ideen.
Das eigentliche Lernen findet deshalb beim Produzieren, Schauen und Analysieren statt. Austausch mit Anderen ist dabei eine unverzichtbare Hilfe.

Das Filmeschauen allein macht einen aber noch nicht zum Filmemacher.
Es kommt früher oder später der Punkt, wo man einfach loslegen und seinen ersten Film drehen muss - LEARNING BY DOING. Alle Theorie wird einen nicht weiterbringen, wenn man sich nicht praktisch mit den Unwägbarkeiten der Filmerei auseinandersetzt. Erst wenn man einmal eine Kamera in die Hand genommen und ein paar Aufnahmen zu einer Szene zusammengeschnitten hat, weiß man, was es wirklich bedeutet, Filme zu machen.

Man darf auch keine Angst davor haben, dass der erste Film nicht so gelingen könnte, wie man ihn sich vorstellt. Man muss einen Film mutig angehen und auch das Risiko auf sich nehmen, Fehler zu machen, und auf Probleme zu stoßen, mit denen man nicht gerechnet hat. Erst aus den eigenen Fehlern lernt man wirklich viel. Schließlich ist noch kein Filmemacher vom Himmel gefallen. Selbst die Profis lernen aus jedem Film wieder etwas, das sie dann in ihrem nächsten Film anders machen.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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