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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

1.1 Aller Anfang ist schwer

Aller Anfang ist schwer - Wie bei allen kreativen Tätigkeiten gilt auch bei Film und Video: Man kann auch ohne Vorwissen anfangen. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass meist nicht gleich ein Meisterwerk entstehen wird. Dies muss auch nicht sein, denn die Lust am Machen oder das Anliegen, das man über das Medium Film transportieren will, sollten im Vordergrund stehen. Wer zu früh nach den Sternen schielt, verdirbt sich unter Umständen unnötig den Spaß, wenn es z.B. beim ersten Film mit den Einreichungen auf Festivals nicht gleich klappt.
Auch der Beifall im Freundeskreis, an der Schule oder im Medienzentrum sind ein schöner Lohn für die Mühe, die man immer investieren muss. Dieser Lohn im direkten Umfeld der Produktion ist ganz anders einzuordnen als der Sprung in die öffentliche Vorführung auf einem Festival, das vor allem das fertige Produkt "Film" sieht und vom Publikum entsprechend kritischer bewertet werden wird. Dort zählen nicht mehr nur das Engagement oder das ehrenvolle Anliegen. Dort zählt der Film als in sich geschlossene Einheit, die ein Publikum erobern will und muss.
Andererseits lohnt es sich allemal, sich so der Kritik zu stellen, die eigenen Fehler besser zu erkennen und im Austausch mit anderen Machern viele Anregungen und Motivationshilfen zu bekommen.
Und nur wer den Frust über die eine oder andere Enttäuschung wegsteckt und trotzdem weitermacht, wird seinen Weg gehen und den Spaß am Medium Film für sich entdecken!

Berndt Güntzel-Lingner

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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