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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

9.4 Pegeln und Aussteuerung

Eine Saubere Tonaussteuerung gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Tonmeisters (Film) oder eines Kameraassistenten (Video).
Die Digitaltechnik und der Mensch, der die Tonnachbearbeitung macht, bestrafen jeden groben Pegelfehler. Wenn es zu leise ausgesteuert ist, gibt es beim verstärken ein rauschen. Zu laute Signale werden in der Digitaltechnik abgeschnitten. Es kommt zu Knackgeräuschen bei der Wiedergabe.

Um Lautstärken zu sehen, gibt es verschiedene Anzeigemöglichkeiten

PEAKMETER: Das Peakmeter gehört in der Videotechnik zum wichtigsten Gerät. Es zeigt sehr schnell an, wie laut es ist.

VU Meter: ist etwas träger im anspringen

Im schönsten Fall gibt es einen kleinen Tonmischer, der die Arbeit zwischen Kamera und Mikro sehr erleichtert.
Zuerst wird die Anzeige des Mischers mit der der Kamera geeicht. Jeder gute Mischer besitzt dazu einen Pegelton, der mit 1000 Herz und einer Lautstärke von analog -9db oder digital -18 db den Mischer verläßt. An der Kamera wird der Eingang so lange ausgesteuert, bis die Anzeige dort das gleiche wie die des Mischers anzeigt.
Bei Digitalkameras ist die Maximale Aussteuerung bei - 10 db. Das Lauteste Schallereignis sollte diese -10db nicht überschreiten.
von - 10 db bis Null ist der Headroom. Dieser Kopfraum ist dafür da um Geräusche, die doch doch lauter werden, auf dem Band unterzubringen. Alles was über null geht ist verlohren und knackt bei der Wiedergabe!

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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