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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

11.1.2 Sponsoring

Es ist nicht einfach, einen Sponsor für ein Filmprojekt zu finden.
Die Sponsorensuche ist eine Frage von Fantasie, Selbstbewußtsein und Verhandlungsgeschick.

Sponsoring beruht grundsätzlich auf Leistung und Gegenleistung. Noch immer wird das häufig mit Mäzenatentum verwechselt. Ein Sponsor sucht immer auch einen Eigennutzen als Gegenleistung für das, was er gibt.
Deshalb ist es sehr wichtig, genau darüber nachzudenken, welchen Nutzen man einem Sponsor bei seiner Produktion anbieten kann und welche potentiellen Sponsoren zur Produktion thematisch und von der Größe des Unternehmens her passen. Die Nennung im Abspann des Films genügt nicht immer. Davon hat ein Sponsor nur dann etwas, wenn glaubhaft wird, dass der Film auch eine entsprechende Öffentlichkeit erreichen wird.
Günstig ist es immer, wenn sich zwischen Film und Sponsor eine inhaltliche Beziehung herstellen läßt. Spielt bspw. ein bestimmtes Auto eine wichtige Rolle, könnte eine Autovertretung oder gar ein Fahrzeughersteller die richtige Adresse sein. Oder geht es in der Story z.B.. um den richtigen Umgang mit Geld, läßt sich vielleicht eine Bank als Sponsor gewinnen.

Probiert es bei kleinen örtlichen Firmen - sie haben kürzere Entscheidungswege als große Konzerne. Ein professionelles Anschreiben ist dabei eure Eintrittskarte: Stellt das Projekt kurz vor und bittet konkret um eine bestimmte Unterstützung (z.B. catering vom Bäcker, Auto vom Autohaus oder -verleih). Oft bekommt ihr zumindest Sonderkonditionen.
Eine gute Idee ist es auch, bei Geräteherstellern Testgeräte anzufordern. Die Firmen ARRI und Sachtler sind sehr zugänglich, wenn es um Nachwuchsförderung geht.


 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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