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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

8.2.1 Digitale Begriffe

Quantisierung (z.B. 8 bit, 10 bit)
Bei der digitalisierung von Videosignalen wird das Signal in eine Folge von binären Codes (0 und 1) umgewandelt.
Ein analogsignal besteht aus einer Kurve, die in bestimmten Zeitabschnitten abgetastet wird. Je kürzer diese Abschnitte sind, um so besser wird das Signal und um so mehr Speicherplatz benötigt es.
Die meisten Videosysteme arbeiten mit einer Quantisierung von 8 bit, Digital Betacam hat 10 bit.
8 bit heißt, das das Videosignal 256 mal in einer bestimmten Zeiteinheit abgetastet wird.

video standart: (z.B. 4:2:2 / 4:2:1/ 4:1:1)
Das aus dem Kamerakopf kommende Komponentensignal (Y, R-Y, B-Y)
wird nochmal reduziert. Die drei Zahlen stehen in der Reihenfolge für
das Helligkeitssignal Y und die Farbdifferenzsignale Rot - Y und Blau - Y.
4 bedeutet keine Reduktion, 2,1 und 0 eine Halbierung.
Somit wäre 4:4:4 das beste Videosignal. Es kommt jedoch nur im High-End-Bereich vor (z.B. Filmabtastung und digitales Kopierwerk)
Digi Beta hat 4:2:2, Mini DV 4:2:0.

Datenkompression (z.B. 2:1 / 5:1)
Die Datenkompression besagt, um welchen Faktor das Videobild nochmal komprimiert wird, um auf das Videoband zu passen.
Digi Beta komprimiert das um den Faktor 2, Mini DV um den Faktor 5.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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