Zum Artikel springen
Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

8.4.2 Weissabgleich

FARBTEMPERATUR - WEISSABGLEICH
Das Auge passt sich automatisch an die Farbtemperatur des Lichts an.
Eine Videokamera muss entsprechend der Lichtsituation am Aufnahmeort eingestellt werden. Ohne vorherigen Abgleich würde die Kamera Weiss nicht automatisch als Weiss wiedergeben. Alle anderen Farben wären dadurch ebenfalls farbstichig.
Dazu wird die Kamera entweder auf einen der voreingestellten Werte geschaltet oder manuell abgeglichen.

Preset
Der Chip ist auf Tageslicht optimiert. Soll bei Kunstlicht gedreht werden, wird ein Konversionsfilter (CTO) in den Strahlengang eingeschwenkt.

Manueller Weissabgleich
Zum manuellen Abgleich richtet man die Kamera auf eine weisse Fläche und betätigt den Weissabgleich-Schalter.
Dabei sollte man unbedingt darauf achten, daß die weisse Fläche auch in demselben Licht liegt, in dem man drehen will.
Wenn ein Blatt Papier benutzt wird, muss es unbeding senkrecht gehalten werden.
Die Kamera hat meist zwei Speicherplätze, um verschiedene Einstellungen speichern zu können.

Kreativer Weissabgleich
Man kann die Kamera auch austricksen und statt eines weissen Blattes ein gelbes oder blaues nehmen. Mit einem blauen Blatt wird das Bild wärmer (mehr gelb), mit einem gelben Blatt wird die Lichtstimmung kälter (mehr blau).

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend