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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

13.1.2 Das Digitale Kopierwerk

Unter dem digitalen Kopierwerk versteht man die Vision, sich viele teure Arbeitsschritte im Kopierwerk zu sparen, und alles digital am Computer zu erledigen. Dies verlangt sehr große Speichersysteme, da ein Filmbild eine weitaus größere Auflösung als ein Videobild besitzt.

Nach der Entwicklung des Negatives, wird dieses auf Video (Betacam SP) abgetastet und in ein Schnittsystem (AVID) eingeladen. In Zukunft wird direkt das Bild auf Festplatte überspielt und der Ton aufgenommen werden.
Nach dem Syncronisieren von Bild und Ton kann der Editor den Film entspannt mit allen Vorteilen des nichtlinearen Schnittes am Rechner montieren.
Nachdem der Rohschnitt allen Vorstellungen der Regie entspricht,
wird nur das benötigte Filmmaterial erneut eingescannt, diemal mit einer Auflösung von 2K (2000 pixeln pro zeile). Die Filmbilder werden in riesigen Festplattenschränken gespeichert und nach der Vorlage geschnitten. Anschließend kommt eine digitale Farbkorrektur zur Anwendung und Abschließend wird der Fertige Film mit fertiger Tonspur in einem Filmbelichter ausbelichtet.
Den derzeit weltbesten Filmbelichter auf Lasertechnik basierend hat die Münchner Firma ARRI entwickelt.
vom ausbelichteten Negativ können beliebig viele Positivkopienen hergestellt werden.
Diese Art der Postporduktion ist sehr sparsam bei Filmen, die eine große Anzahl an Spezialeffekten und Compositings beinhalten.
Episode II und Herr der Ringe wurden so hergestellt.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend