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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

6 Kamera

FILM ODER VIDEO
Im professionellen Bereich wird Film noch lange seinen Platz haben, auch wenn hochwertige Videoformate wie 24p an Bedeutung gewinnen.

Die im Profibereich heiß diskutierte Frage, ob auf Film oder Video gedreht werden soll, stellt sich dem Amateur meist gar nicht erst.

Auf Film zu drehen, ist für Amateure einfach viel zu teuer: Drei Minuten Super 8 - Film kosten ca. 15 Euro und das Drehverhältnis (Verhältnis zwischen Dauer des gedrehten und im Film verwendeten Materials) beträgt oft 1:10 bis 1:30.
Gute Super 8 Kameras mit regelbarer Blende sind schwer zu bekommen.
An 16mm-Film ist im Amateurbereich kaum zu denken.
Ausserdem sind bei Film Nachbearbeitung, Schnitt und Vertonung von Film komplizierter als bei Video.
Deshalb kommt als Film-Material nur Super 8 für sehr kurze, gut geplante Projekte in Frage.

Seinen unbestrittenen Platz hat Super 8 nach wie vor im Animationsfilm.
Meistens wird man aber Digital Video verwenden, auch weil die Geräte einfacher zu beschaffen und die Möglichkeiten der Nachbearbeitung vielfältiger sind. Alle neueren Computer sind für Digitalen Videoschnitt mehr oder weniger geeignet.

Manchmal ist es sinnvoll, einzelne Sequenzen oder Einstellungen auf Super 8 zu drehen. In "Lola rennt" z.B. sind die Teile, in denen die Hauptdarsteller auftreten, auf 35mm gedreht, andere Teile auf 16mm und manche Szenen, die dokumentarisch wirken sollen, auf Video.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend