Zum Artikel springen
Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

6.1.5 Kontrast

Der Kontrastumfang ist der Helligkeitsunterschied zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle im Bild.
Er darf nicht zu stark sein und darf die Abbildungsfähigkeiten des verwendeten Filmmaterials (oder Videosystems) nicht übersteigen, da sonst einige Bereiche des Films komplett schwarz werden, während andere überbelichtet sind.

siehe auch BELICHTUNGSMESSUNG
siehe auch KONTRASTUMFANG

Der Helligkeitsunterschied zwischen dem Hellsten und dem dunkelsten Bilddetail
wird als Kontrastumfang bezeichnet . Er wird in einer Verhältniszahl angegeben (1:X) oder in Blenden.
Wenn man mit Video oder auch auf Film für ein Videoendprodukt dreht, sollte man beachten, dass das Auge ohne weiteres einen Kontrast von 1:100 erkennen kann,
ein Monitor aber nur einen Kontrastumfang von 1:40 wiedergeben kann.
Viele Videokameras können sogar nur 1:20 abbilden.
An hellen Sonnentagen kann der Kontrast zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle aber leicht 1:500 betragen.
Zu helle Stellen werden als Weiß wiedergegeben (brennen aus), zu dunkle als Schwarz (saufen ab).


 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend