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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

6.2.4 Bildaufbau

GEOMETRISCHE BILDGESTALTUNG

DIAGONALE:
Abwärtsgerichtete Diagonalen vermitteln Ruhe.
Aufwärtsgerichtet Diagonalen vermitteln Dynamik.

DER GOLDENE SCHNITT
In der Fotografie baut man ein Bild optimal nach der Regel des "Goldenen Schnitts" auf. Dazu markiert man das Bild in der Vorstellung in vertikale und horizontale Linien, die das Bild dritteln.
Eine Strecke wird so in zwei Abschnitte geteilt, dass das Verhältnis der längeren Teilstrecke zur Gesamtstrecke gleich dem Verhältnis der kürzeren Teilstrecke zur Gesamtstrecke ist .

Das Bild wirkt langweilig, wenn das Wichtige direkt in die Mitte gesetzt wird.
Markante Linien im Bild (der Horizont einer Landschaft, Personen, ein Baum etc.) setzt man deshalb auf die nach dem "Goldenen Schnitt" ermittelten Drittellinien, um ein ausgewogen gestaltetes Bild zu erhalten.
Spannung im Bild kann dadurch erzeugt werden, dass die Bildgegenstände minimal neben der durch den "Goldenen Schnitt" vorgegebenen idealen Positionen plaziert werden.

Die Regel des "Goldenen Schnitts" ist für statische Motive formuliert worden.
Deshalb können nur annähernd statische Filmeinstellungen nach diesem Gesetz behandelt werden.
Je mehr die Kamera und/oder die Objekte sich bewegen, desto weniger gilt diese Regel und um so mehr gewinnt die bewegungsrhythmische Gestaltung an Bedeutung.
Näheres dazu unter Kamerabewegungen

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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