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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

6.3 Kameraführung

Um eine Folge von statischen Einstellungen zu vermeiden, kann man auch die Kamera bewegen, und so dem Zuschauer ein Gefühl für den Raum vermitteln. Wichtige Elemente und Perssonen können mit einer Fahrt oder einem Zoom spannender eingeführt werden.
Während in Amerikanischen Filmen die Kamera mehr bewegt wird, ist bei vielen Deutschen Filmen die Kamera fixiert und schwenkt die Szene ab.
Kamerabewegungen sind jedoch von der Drehzeit abhängig, da sie eine gute und längere Vorbereitung benötigen

Die sich subjektiv durch den Raum bewegende Kamera steigert unsere Aufmerksamkeit durch den ständig anhaltenden Bewegungsreiz. Sie sollte allerdings sehr sparsam benutzt werden und inhaltlich gut begründet sein.

Gängige KAMERABEWEGUNGEN sind:
- Kameraschwenk (Drehen der Kamera zur Seite oder nach oben/unten),
- Kamerafahrt (Bewegung der Kamera im Raum: seitlich, vorwärts, rückwärts, auf und ab, )
- Karanaufnahme

Kamerabewegung für arme Filmemacher: Der Zoom

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

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