Zum Artikel springen
Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

6.2.3 Kadrage (Kadrierung)

Die Kadrierung bezeichnet die Wahl des Bildausschnitts.
Im Gegensatz zur Malerei sind Bilder im Film oft angeschnitten. Die hohe Kunst des Kameramannes besteht darin, den richtigen Bildausschnitt zu finden.
Grundsätzlich gilt:

Bei Portraiteinstellungen sollte über dem Kopf genug Platz bleiben, der sogenannte "headroom".
Das Bild muss so gestaltet sein, dass in Blickrichtung einer Person mehr Platz ist als hinter ihr. Das kann man sich gut anhand der englischen Bezeichnung "noseroom" merken - die Nase braucht natürlich Platz.

Bei der Großeinstellung eines Gesichts werden immer die Haare, nie das Kinn abgeschnitten, bei einer Ganzgroßaufnahme aber Haare und Kinn.

FORMATE
Für die unterschiedlichen Formate sind verschiedene Kadrierungen notwendig:
für 16:9 eine, eine andere für 4:3.
Dadurch entstehen Probleme bei der Abtastung von Kinofilmen für das Fernsehen.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend