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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

4.5 Erzählperspektive

Wie in der Literatur gibt es auch im Film die Möglichkeit, eine GESCHICHTE AUS MEHREREN PERSPEKTIVEN zu erzählen.

Man sollte sich beim Entwickeln einer Geschichte möglichst bald darüber klar werden, aus welcher Perspektive man erzählt, weil davon abhängt, wann der Zuschauer welche Informationen bekommt.
In einem Krimi macht es zum Beispiel einen großen Unterschied, ob man immer nur so viel weiß wie der ermittelnde Inspektor (PERSONALE ERZÄHLWEISE), oder ob man von einem ALLWISSENDEN ERZÄHLER gleich zu Beginn der Geschichte gesagt bekommt, wer der Mörder ist (AUKTORIALE ERZÄHLWEISE). Im ersten Fall, der klassischen Detektivgeschichte, befindet sich der Zuschauer in der gleichen Position wie der Ermittler und kann versuchen, mit ihm zusammen das Verbrechen aufzudecken. Im zweiten Fall entsteht die Spannung dadurch, dass wir immer beurteilen können, wie nahe er der Lösung ist, oder ob der Mörder ihn gerade hinter der nächsten Ecke auflauert. Dies ist typisch für einen Thriller.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

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