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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

4.6.2 Zeit

FILMZEIT/REALZEIT
90 Minuten Filmzeit können "nur 48 stunden" aber auch "7 jahre in Tibet " umfassen.

ZEITLUPE
Bei der Zeitlupe dauert eine Bewegung im Film länger als in Wirklichkeit.
Speziell bei Actionszenen lässt man die Autos beim Zusammenstoss gerne ganz langsam durch die Gegend fliegen und explodieren.
Um den Zeitlupen-Effekt zu erzeugen, lässt man die Kamera bei der Aufnahme mit einer stark erhöhten Geschwindigkeit laufen, während der Projektor bei der Wiedergabe mit der normalen Geschwindigkeit von 24 Bildern/sek läuft.

ZEITRAFFER
Im Zeitraffer dauert eine Bewegung im Film kürzere Zeit als in Wirklichkeit.
So kann man zum Beispiel eine Blüte in wenigen Sekunden erblühen lassen.
Für den Zeitraffer-Effekt lässt man die Kamera bei der Aufnahme sehr viel langsamer laufen als gewöhnlich. Teilweise wird per Einzelbildschaltung nur ein Bild pro Tag oder Woche gemacht.

ZEITFOLGEUMKEHR
Bei der Zeitfolgeumkehr läuft die Filmkamera rückwärts. Dieser Trick wird meist verwendet um in Dunkelkammern Fotos beim Entwickeln zu beobachten oder Malern beim malen und Bildhauern beim Modelieren zu beobachten. Der Schauspieler zerknetet ein fertiges Tonmodell. Im Film rückwärts gezeigt modeliert er es.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend