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Filmpraktische Tipps
Junge Filmszene im BJF

Filmpraktische Tipps

3.1.6 Tipps für Interviews

Das Wichtigste am Interwiew sind die Vorarbeiten.
Man muss über das Thema des Interviews sehr gut informiert sein, um intelligente Fragen stellen und spontan auf unerwartete Antworten reagieren zu können - sonst wird´s peinlich.
Genaueres siehe Recherche

- Man sollte nicht nach etwas fragen, was sowieso jeder weiß, sondern sich wirklich interessante Fragen ausdenken.
- Interview-Fragen sollten relativ kurz und direkt sein.
- Interview Fragen sollten offene Fragen sein, die nicht mit "ja" oder "nein" zu beantworten sind.
Falsch wäre zu fragen: "Sie haben das Spiel verloren, ärgert Sie das?"
Besser ist die Frage: "Was werden Sie jetzt tun, nachdem Sie das Spiel verloren haben?"

Besonders wichtig:
Jeder Mensch hat ein Recht auf sein Wort und Bild.
Nach jedem Interview (und wenn es mit der eigenen Mutter ist!) bittet ihr den Befragten, eine Einverständniserklärung zu unterzeichnen, auf der steht:
"Hiermit erkläre ich mich einverstanden, unentgeltlich an den Dreharbeiten zum Film "TITEL" als Darsteller / Interviewpartner mitzuwirken."

"EUER NAME" erhält zeitlich und örtlich unbegrenzt die Nutzungsrechte an den entstandenen Aufnahmen und ist berechtigt, diese Rechte ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen.

Diese Erklärung ist eine Absicherung, die Euch später viel Ärger ersparen kann. Wenn Euer Interviewpartner so etwas nicht unterschrieben hat, kann er Euch später viel Ärger bereiten und eine Verbreitung des Films verhindern.

 


Bis Ende 2014 pflegte die Junge Filmszene im BJF hier ein Wiki mit vielen filmpraktische Tipps. Manche dieser Tipps und Tricks haben bis heute ihr Gültigkeit behalten, deswegen ist diese Seite weiterhin online. Viel Spaß beim Stöbern.

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend